Steinecke, Walter (Grafiker, Verleger)

Unter Federführung des 1930 in den Lippischen Künstlerbund aufgenommenen Kunstmalers Walter Steinecke, wurde der Bund 1933 aufgelöst. Steinecke, Maler, Graphiker und Besitzer eines Verlages in Lemgo, Nationalsozialist, Mitglied der Partei, sah nach der durch ihn mitorganisierten Reichtagswahl in Lippe bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten seine Möglichkeiten gekommen. In seiner neuen Funktion als Leiter des Arbeitsamtes löste er den Bund per Verordnung am 29.7.1933 auf und übernahm den Vorsitz in der neu eingerichteten lippischen Kulturkammer.