Der Maler, Graphiker und Zeichner Wolfgang Heinrich (1928-2020) studierte in Berlin 1949-52 Malerei und Kunstpädagogik. Lehrttätigkeit ab 1958 in Berlin und Herford.
Als künstlerisches Ausdrucksmittel bevorzugte er das Aquarell und neben der Zeichnung die Radierung und den Linolschnitt. Beim Aquarellieren in großen Formaten liebte er es unmittelbar vor der Natur seine Beobachtungen mit den Eigenarten dieser Technik umzusetzen.
Sein Aquarell-Malkasten und ein Stapel guten Aquarellpapiers lagen stets griffbereit, auch auf seinen Reisen ins Ausland. Hervorzuheben sind hier seine ausgedehnte Studienreise durch den Iran und den Irak. Konzentriert nimmt er das visuelle Erlebnis auf, um es sogleich in der anspruchsvollen Aquarelltechnik fließend lasierend in eine bildnerische Komposition umzusetzen. Für ihn war die gegebene Schönheit unserer Welt in erster Linie mit der Frage nach der Fähigkeit zu intensiver Beobachtung und Offenheit verbunden. Er sah sich aufgerufen, positive Erlebnisse durch seine Kunst mitzuteilenzu transportieren
1970 zeichneten ihn die Aldegrever-Gesellschaft und der Kreis Herford durch ein Graphik-Stipendium aus. Viele seiner Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.
Von 1981 bis 1992 war Wolfgang Heinrich Mitglied im Lippischen Künstlerbund.
Sein Nachlass wird betreut durch die Lippische Kunststiftung.
https://www.im.nrw/lippische-kunststiftung-wolfgang-heinrich
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Heinrich_(Künstler,_1928)
http://www.wolfgangheinrich-mbe.de/biographie.htm
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