Der Maler Waldemar Kögler (1906-1977) studierte an der HfK Berlin bis 1933 Kunsterziehung und Biologie. Für sein späteres Wirken sammelte er Erfahrungen bei Willi Jaeckel, Professor an der Akademie in der Grunewaldstraße, und bei Spranger und Wölfflin an der Friedrich-Wilhelms-Universität.
Seit 1940 beteiligte sich Waldemar Kögler an mehreren Ausstellungen in Berlin, und unternahm Reisen, soweit das während des Krieges möglich war, um seine zeichnerischen und malerischen Fähigkeiten weiterzubilden. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam er nach Bad Salzuflen, nahm eine Lehrtätigkeit auf und begann eigentlich erst jetzt unermüdlich künstlerisch zu arbeiten. So hat er in dieser lippischen Phase im Programm „Kunst am Bau“ u.a. ein Sgraffito an der Kirche zu Wülfen/Bad Salzuflen und mehrere Glasfenster, z.B. für die Sparkasse in Bad Salzuflen gestaltet.
An der LKB_Ausstellung 1954 in der Stadthalle in Detmold nimmt Waldemar Kögler mit je drei Öl- und Tempera-Malereien teil:
Blumen am Stein
Dorf im Tal
Dämmerung
Es regt sich am Grunde
Benachbarte Zentren
Mädchen und Rose
Auch 1957 ist er an der jährlichen LKB_Ausstellung beteiligt. 1960 zeigt die Stadt Wilhelmshaven eine Ausstellung seiner Arbeiten.
(Fu 24)




















