Josef Rikus

zurück zur Übersicht

 

 

Der Bildhauer Josef Rikus (1923-1989) wurde in Paderborn geboren. Er studierte in Freiburg Philosophie. Es folgte eine Steinmetzausbildung und Tätigkeit bei dem Bildhauer Eugen Senge-Platten in Siedlingshausen. 1947-52 war er Meisterschüler von Prof. Karl Knappe in München und anschließend in Paderborn tätig. An der Gesamthochschule hatte er einen Lehrauftrag. 1964 trat Joseph Rikus dem Lippischen Künstlerbund bei.

 

Aus der Fülle seiner Arbeiten in Holz, Stein, Beton, Bronze und anderen Metallen in vielen historischen und modernen Kirchen, an öffentlichen Plätzen und Verwaltungsgebäuden in der Bundesrepublik seien hier drei besonders markante Beispiele genannt:

Die Gedenkstätte für sowjetische Kriegstote bei Stukenbrock (1962-64), die einer Großplastik entsprechende Architektur der Kirche der kath. Hochschulgemeinde in Köln-Sülz (1968-74) und der überlebensgroße Neptun, eine Bronzeskulptur auf dem Paderborner Domplatz inmitten einer großzügigen Brunnenanlage.

Weitere Beispiele: Fassadenelemente am Kölner Rathaus und die lebensgroße Bronze “Bischof von Ketteler“ (1988) im Erbacher Hof in Mainz.

1989 starb Josef Rikus noch vor der Vollendung umfassender Arbeiten für den Erfurter Dom.


Er hinterlässt ein reifes künstlerisches Werk von verhaltener Zartheit und zugleich expressionistischer bis konstruktivistischer Strenge, das über seine Zeit hinausweist. Auch jenseits der Bundesgrenzen würdigt ihn die Fachliteratur als Glied einer Kette herausragender Künstler, die auf einem geistigen Wege weiterzuführen vermögen.

1959 Ehrung durch den Kulturpreis der Stadt Paderborn. Studienreisen in viele Länder, 1965 Einladung der sowjetischen Regierung … .

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Rikus

 

(Fu 26)

 

zurück zur Übersicht