Die Malerin, Grafikerin und Textilkünstlerin Milica Makar-Hollweg (1931-1992) studierte 1949-54 an der Akademie für angewandte Künste in Zagreb und war Mitglied des Kroatischen Verbands bildender Künstler der angewandten Kunst, ULUPUH, einer nichtstaatlichen, gemeinnützigen Berufsorganisation. Sie lebte und arbeitete seit 1978 als Grafikerin und Malerin in Lemgo und gehörte dem LKB seit 1984 an.
Grafik in all ihren Techniken ist ihr bevorzugtes Feld. Netzartige Verspannungen auf oft relativ großen Flächen, darin eingeordnet Häuser- und Turmprofile sind nicht selten die Themen ihrer großzügigen Federzeichnungen. Sie lassen eine enge Beziehung zu anderen ihr wichtigen Arbeitsfeldern erkennen, der Gestaltung von Wandteppichen, zu Batik, Makramee, Textilmalerei und Buchillustration. Sie war als Kostümbildnerin tätig, und nicht zuletzt gilt ihr Interesse der Ölmalerei.
„Durch meine künstlerische Tätigkeit suche ich keine Selbstbestätigung; es war immer mein Bestreben für die Öffentlichkeit zu arbeiten. Dieses erzwang häufig einen Wechsel der künstlerischen Medien. Die Auseinandersetzung zwischen Publikum, Medien und meiner Person beeinflusst stark meine Arbeit. Ich suche nach neuen Ausdrucksformen für meine Themen.“
1969 wurde ihr der erste Kunstpreis durch eine kroatische Kulturkommission verliehen, 1970 der zweite Preis der Stadt Zagreb und ein Sonderpreis der Tageszeitung „Vecernji List“.
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