Milica Makar-Hollweg

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Milica Makar-Hollweg wurde am 28. 6. 1931 in Zagreb/Jugoslawien geboren und wuchs dort auf. Sie lebte und arbeitete seit 1978 als Grafikerin und Malerin in Lemgo und gehörte dem LKB seit 1984 an. Ihre künstlerische Ausbildung erfuhr sie an der Akademie für angewandte Künste in Zagreb 1949-54 und wurde in die kroatische Künstlervereinigung ULUPUH 1964 aufgenommen. Grafik in all ihren Techniken ist ihr bevorzugtes Feld, und sie hat damit auch in Deutschland sehr bald Anerkennung gefunden. Netzartige Verspannungen auf oft relativ großen Flächen, darin eingeordnet Häuser- und Turmprofile sind nicht selten die Themen ihrer großzügigen Federzeichnungen. Sie lassen eine enge Beziehung erkennen zu anderen ihr wichtigen Arbeitsfeldern, der Gestaltung von Wandteppichen, zu Batik, Makramee, Textilmalerei und Buchillustration. In Jugoslawien war sie zudem als Kostümbildnerin tätig, und nicht zuletzt gilt ihr Interesse der Ölmalerei. 1969 wurde ihr der 1. Kunstpreis durch eine kroatische staatliche Kulturkommission verliehen, 1970 der 2. Preis der Stadt Zagreb und ein Sonderpreis der jugoslawischen Tageszeitung »Vecernji List«. Sie sagt selbst über ihre Arbeit: „Durch meine künstlerische Tätigkeit suche ich keine Selbstbestätigung; es war immer mein Bestreben für die Öffentlichkeit zu arbeiten. Dieses erzwang häufig einen Wechsel der künstlerischen Medien. Die Auseinandersetzung zwischen Publikum, Medien und meiner Person beeinflusst stark meine Arbeit. Ich suche nach neuen Ausdrucksformen für meine Themen.“