
Der Maler, Graphiler, Mosaikkünstler und Glasmaler Kurt Herold (1906-20 …) machte ursprünglich eine Ausbildung als Goldschmied in Weißenfeld/Saale. 1926 Kunstgewerbeschule Bielefeld bei K. Muggly, 1928-1936 Maler und Graphiker in Brunshaupten und Weißenfeld, danach in Detmold, wo er seit 1935 freischaffend lebte. 1936 trat er dem Lippischen Künstlerbund bei.
Das „Gemeinschaftswerk für Kunst und Künstler“ lobte 1936 für bedürftige Künstler einen mehrwöchigen unentgeldlichen Aufenthalt in der Eifel aus, wenn sich die Künstler verpflichteten, in dieser Zeit die Schönheit der jeweiligen Umgebung in Zeichnung, Bild oder Plastik festzuhalten. Die Ergebnisse sollten in einer großen Ausstellung gezeigt werden.
Unter Einbeziehung des Malers Karl Henckel und einiger ausgewählter Künstlerinnen und Künstler findet zur Neugründung des Lippischen Künstlerbundes im November 1945 ein konstruktives Treffen auf Behördenebene statt. Auch zu diesem Treffen wird Kurt Herold eingeladen und gehört somit zur Gründungsversammlung des Vereins nach dem Zweiten Weltkrieg.
In der LKB-Ausstellung in der Aufbauschule in Detmold stellt Kurt Herold 1947 eine Arbeit aus: Winter, Aquarell. Aus der Weihnachtsausstellung 1948 werden u.a. seine Bilder als Schmuck für die Zimmer beim Regierungspräsidenten vom Landesmuseum angekauft und inventarisiert.
Herold ist 1954 in der Ausstellung „Lippische Landschaftsmalerei“ in Detmold vertreten. Ebenfalls 1954 zeigt er die Tuschezeichnung „Autobahn“ in der LKB_Ausstellung in der Stadthalle in Detmold.
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Seine Arbeitsfelder waren seit 1930 die Malerei, Graphik, Mosaiken, Glasfenster und Kupferreliefs, wobei der jeweilige Werkstoff mit seinen speziellen Eigenheiten für ihn immer grundlegend für seine Arbeit war.
Viele seiner Arbeiten entstanden für öffentliche Gebäude.
Studienreisen führten ihn in den Norden und Osten Deutschlands.
„Viele Jahre habe ich als gelernter Goldschmied dieses schöne und vielgestaltige Handwerk betrieben, fand aber schließlich zur Malerei und zu anderen künstlerischen Ausdrucksformen. Auch meine heutige Arbeit basiert auf den Erfahrungen, die ich mit unterschiedlichen Materialien sammelte. Ich gehe also vom Material aus und finde darin die Form. Diesen natürlichen Werdegang einer künstlerischen Arbeit schätze ich hoch ein, er entspricht meinem Empfinden“.
(Fu 24)























