Der Maler und Grafiker Klaus-Jürgen Tönsmann (1938 - 2024) wurde in Düsseldorf geboren und fand seinen Lebensmittelpunkt in Oerlinghausen. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Anglistik und Hispanistik. Tönsmann versteht sich als Autodidakt mit individuell differenzierter Ausbildung bei Professor Adler (Landschaft), Professor Grohe (Akt) und Hellmuth Scheunemann (Portrait).
Tönsmanns künstlerische Arbeit umfasst zwei Sachgebiete, die Malerei und die sachbezogene fiktionale Grafik. In beiden Bereichen wendet er verschiedenste Techniken und Ausdrucksmittel an. Diese Doppelwegigkeit ergibt sich aus der gleichzeitig stattfindenden Arbeit in der freien Natur und im Atelier. Die Atelierarbeit dient hauptsächlich der sachbezogenen Grafik, wobei er sich hier um die Umsetzung gesellschaftlicher Themen bemüht und sich mit Themen aus der Weltliteratur auseinandersetzt. Tönsmann praktiziert eine lebensbejahende Malerei, welche er durch eine Reihe immer wiederkehrender Symbole zu verdeutlichen sucht. Die landschaftlichen Räume, in denen er besonders gern und häufig arbeitet, sind das Lipperland, die münsterländische Parklandschaft, die Moor- und Heidelandschaften der norddeutschen Tiefebene sowie die Küstenregionen mit ihren Deichen und Dünenketten.
Seit 1968 war er Mitglied im Lippischen Künstlerbund, 1977 bis 1981 Vorsitzender und betreute in dieser Zeit die regelmäßigen Jahresausstellungen in der Lemgoer Alten Abtei und die wiederkehrenden LKB-Ausstellungen in den ausländischen Partnerstädten Lippes.
https://www.dotti-kunst-stiftung.de/werke/hans-juergen-toensmann.html
http://www.galerie-nordsee.de/index.html
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