
Heinz Bergkemper (1925-2001) wurde in Langenberg geboren.
Der Bildhauer und Mosaikkünstler lebte und arbeitete in seiner Heimatstadt und gehörte dem LKB seit 1975 an. Nach der Bildhauerlehre erfuhr er die künstlerische Ausbildung 1947-48 an der Werkkunstschule Bielefeld bei Prof. Rickert. 1953-58 studierte er in Antwerpen und Brüssel bei Prof. Cantre, 1970-71 an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg bei Prof. Mascherini. 1971 errang er den Kunstpreis der ISA Salzburg, weitere Preise 1977 in Menden, 1979 in Warendorf, 1982 in Oelde, 1987 in Rheda-Wiedenbrück …
In erster Linie galt sein Interesse der Bronzeskulptur (Kleinplastik, große Stelen, Brunnenanlagen). Strenge und Reduktion der Form sowie die Verinnerlichung des Themas weisen auf expressionistische Quellen. Dem Modernismus abhold, fern vom Spektakulären, dagegen Tradition respektierend und darauf aufbauend teilt sich der Künstler in seiner eigenständigen künstlerischen Sprache mit. Manchmal antike Mythen andeutend lassen seine zeitlosen Figuren die Tragik (Der Gefangene), die Gelöstheit (Flötenspieler), die Bedrohung (Kriegerisches Untier) menschlicher Existenz erkennen und durchschauen. Es liegt nahe, dass des Künstlers geistige Position ihn auch für den sakralen Bereich inspirierte. (Arbeiten für viele historische und zeitgenössische Kirchen.)
„Die ganze Welt schreit, um gehört zu werden. Ich möchte still sein.“
Griechenland und Italien waren als Stätten klassischer Kunst die Ziele seiner wichtigsten Studienreisen.
https://www.wa.de/kultur/skulpturen-heinz-bergkemper-beckum-4831067.html
(Fu 24)




















