Hartmut Griepentrog

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Der Maler Hartmut Griepentrog (1924-2006), wurde im heute polnischen Wollin geboren. Nach Krieg und Gefangenschaft studierte er in Bielefeld 1949-53 freie und angewandte Grafik bei Prof. Kraft an der Werkkunstschule in Bielefeld und 1954-56 an der Pädagogischen Hochschule bei Prof. Pramann mit Schwerpunkt Kunsterziehung. 1956-87 Schuldienst.

 

Neben der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Erwachsenen wurde die eigene schöpferische Tätigkeit als Maler und Grafiker kontinuierlich weitergeführt. So ergab sich eine fruchtbare Wechselwirkung zwischen Lehren und freiem Gestalten. Ausgehend von Eindrücken, Erlebnissen, spontanen „Augen-Blicken“, entwickelt Griepentrog seine Bilder. Häufig geben dabei auch unscheinbare Dinge aus dem alltäglichen Umfeld einen Anstoß. Es entstehen oftmals in großen Formaten mehr oder weniger streng gegliederte, in abgestuften Farbtönen gestaltete und auch durch die Grafik beeinflusste Bilder auf Leinwand, Hartplatte und Papier, Landschaften und figürliche oder traumhaft-imaginäre Vorstellungen, aber auch kritische Aussagen.

Die Öl- und Aquarellmalerei, Zeichnungen und Linolschnitte, schwarzweiß oder farbig, entstehen teils nach spontanen Skizzen, teils in längerer und intensiver Auseinandersetzung.

Hartmut Griepentrog war von 1982-94 Mitglied des Lippischen Künstlerbundes.

 

https://www.dotti-kunst-stiftung.de/werke/hartmut-griepentrog.html

 

(Fu 24)

 

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