H. A. Gerhard Obbelode

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Art Obbelode wurde am 26.4.1937 in Brackwede bei Bielefeld geboren und wuchs dort auf. Der spätere Grafiker und Maler begann seinen beruflichen Weg zunächst als gelernter Maschinenschlosser. Seine gestalterischen Interessen führten ihn jedoch bereits während der handwerklichen Ausbildung zum Besuch von Zeichen- und Malkursen an der VHS Bielefeld, zum gezielten Selbststudium und zur künstlerischen Ausbildung an der Werkkunstschule Bielefeld bei den Professoren Otto Kraft und Hans Grohe. Den Maler interessieren flächige und räumliche abstrakte Kompositionen in zumeist großen Bildformaten. Seine konstruktivistischen Kompositionen entstehen auch als Relief und Kleinplastik. 1962 gelang ihm der Einstieg in den künstlerischen Beruf. Er wurde als Grafiker und Maler tätig und war zudem bis 1986 Grafik-Designer in einigen Bielefelder Industriewerken. Dem LKB gehörte er seit 1969 an. Mehrere Studienreisen (Tunesien, Italien, Frankreich) förderten seine künstlerische Entwicklung. Den Maler interessierten zunächst flächige und räumliche Kompositionen, »Bildplastiken«. Nicht selten übersetzte er seine Grafiken in Reliefs und Kleinplastiken. Die Beziehung zur technischen Welt wurde deutlich. Die seit 1970 betriebene Auseinandersetzung mit Landschaftsstrukturen bildet eine der Voraussetzungen für seine abstrakte Arbeit. Der Landesverband Lippe zeichnete ihn 1987 mit dem später verlängerten Schwalenberg-Stipendium aus. Er wurde dort ansässig. Eine beträchtliche Anzahl grafischer Entwürfe und plastischer Modelle für die in Metall auszuführenden »Großen Zeichen in der Landschaft« lässt sein neues Ziel erkennen. Viele dieser »Wegmarken« sind auch im Zusammenhang mit Architekturen vorstellbar.