Der Maler, Grafiker und Materialbildkünstler Ernst Peinecke (1905-1999) beendete 1927 in Rostock ein Sozialstudium, gleichzeitig hatte er Kunstgeschichte belegt. Seine künstlerische Ausbildung erfuhr er zwischen 1927-35 bei den Malern Schießtl-Arding (Worpswede), Prof. Woenne (Fachschule Solingen), Gertrud Jäger (Berlin), an der VHS Lübeck und 1946-47 bei Prof. Dienz (Bonn). Seit 1928 führten ihn Maler-Studienreisen in die meisten europäischen Länder und in den Nahen Osten.
Alle bis 1945 entstandenen Arbeiten gingen verloren. Lehrtätigkeit 1947-70 an der VHS-Bielefeld. Er lebte seit 1970 in Bevern bei Holzminden und gehörte dem LKB seit 1967 an.
Kohle- und Federzeichnung, Gouache, Aquarell- und Ölfarben sind seine bevorzugten Ausdrucksmittel. Portraits und Landschaften entstanden in expressionistischer Übersetzung, auch malte er halbabstrakte und gegenstandslose Kompositionen.
Seine Erfahrung, künstlerische Praxis und das pädagogische Wirken an Fach- und Volkshochschulen prägten gewissermaßen das neue Berufsbild des Kunsttherapeuten. Nach seiner Übersiedelung nach Bevern wurde 1974 unter seiner Mitwirkung der Kunstkreis Holzminden gegründet, mit dem der LKB einen Austausch bei den Jahresausstellungen pflegte.
https://www.isbn.de/buch/9783931656119/ernst-peinecke-collagen
https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Schiestl-Arding
(Fu 24)






















