August Eberth

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Der Sohn aus hessischem Pfarrhause bereitete sich an der Kunstgewerbeschule Kassel auf den Beruf eines Zeichenlehrers vor und wurde mit 26 Jahren an mehreren höheren Schulen in Detmold angestellt. Schon während seiner Ausbildungszeit hatte er viele Aquarelle in seinem Heimatdorf Albungen und zahlreiche Bilder nach heimatlichen Motiven gemalt, etwa die »Ruine Bilstein« oder »Höfe am Hohen Meissner«. Den Inhalt der meisten Aquarelle bilden aber Themen aus dem »Lippischen«. Auch einen heimatkundlichen und kulturhistorischen Wert haben die Bilder Eberths, auf denen Baulichkeiten auf Grund geschichtlicher Forschung in rekonstruktiver Weise dargestellt sind. Landesmuseum und Landesbibliothek in Detmold besitzen zahlreiche Beispiele dafür. Viele Bilder befinden sich in Privatbesitz in Lippe. Durch Vermittlung seines ehemaligen Lehrers Carl Brünner, Kassel, erhielt Eberth den Auftrag, das Werk des Archäologen Joh. Bühlau, »Kunstschätze aus dorischen und jonischen Nekropolen« zu illustrieren. Er ist damit über die Grenzen der geliebten Wahlheimat hinaus, und nicht nur in Kunstkreisen, bekannt geworden.