Reinhard Wolf

Reinhard Wolf

Ende Juli 2020 ist Reinhard Wolf leider verstorben.
Er folgte seiner Frau Ursula Ertz nach, die uns im Februar 2020 verlassen musste.

Der LKB hat dadurch zwei großartige Künstler verloren, deren Humor und unbekümmerte Fröhlichkeit uns sehr fehlen.

„Zu meinen Bildern möchte ich nichts sagen – die sind zum Angucken", eröffnete er 2017 eine Ausstellung. Die Besucher ermutigte er zu eigenen Interpretationen: „Alles, was Sie sich dazu denken, ist richtig."

Das große Foto einer Dampfmaschine zählte Reinhard Wolf zu seinen Lieblingsbildern. Entstanden ist es während des NRW-Tages in der Detmolder Innenstadt.
Ähnlich beeindruckend sind seine Blicke in die Natur und in den Alltag. Eine düstere Straße steht im Kontrast zu einer Feder auf weißem Untergrund. Auch wenn die meisten seiner Fotos mit einer Nikon D300 entstanden, betonte er stets: „Jedes Bild kann man mit einem Kasten und einem Loch drin machen."

Ab seinem zehnten Lebensjahr hat er die Fotografie als Hobby entdeckt und beibehalten. Entdeckungen waren auch seine Motive. Dabei stellte sich Reinhard eher als „Finder" des richtigen Moments als als „Suchender" heraus. 1999 begann Wolf mit der digitalen Fotografie. In jüngerer Zeit verwendete er auch wieder Filme für analoge Fotografie.

Seine Vorliebe für optische und akustische Apparaturen bereitete ihm ein weites Feld kreativer Experimentier- und Ausdrucksmöglichkeiten, die er für sich und in Zusammenarbeit mit Ursula Ertz in der „Forschungsstelle für Kunst und gemeinsames Zusammenleben“ in Wiembeck gestalterisch ausfeilte und in Szene setzte.
Er war ein begeisterter und begnadeter Fotograf, dessen Bilder einen hohen künstlerischen Wert haben.


 

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