Wolfgang Heinrich 1928 - 2020

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Wolfgang Heinrich wurde am 16.1.1928 in Berlin geboren und wuchs dort auf. Seit 1958 lebte und arbeitete er als Maler und Graphiker in Herford. Als künstlerisches Ausdrucksmittel bevorzugte er das Aquarell und neben der Zeichnung die Radierung und den Linolschnitt. Beim Aquarellieren liebte er es, unmittelbar vor der Natur seine Beobachtung in das Bild umzusetzen, und er malte in Bezug auf die Eigenart dieser Technik zumeist große Formate. Mit seinem Malkasten und einem Stapel von gutem Aquarellpapier eroberte er sich nicht nur seine Wahlheimat. Sein Arbeitsgerät lag stets griffbereit, auch auf seinen Reisen im Ausland. Hervorzuheben wäre z.B. seine ausgedehnte Studienreise durch den Iran und den Irak. Neben der Zeichnung, der Radierung und dem Linolschnitt wird von ihm eindeutig das Aquarell als künstlerisches Ausdrucksmittel bevorzugt. Unermüdlich arbeitet er nicht nur in seiner Wahlheimat Ostwestfalen-Lippe stets direkt vor der Natur, sondern auch auf seinen ausgedehnten Reisen. Es geht ihm darum, konzentriert das visuelle Erlebnis aufzunehmen, um es sogleich in der anspruchsvollen Aquarelltechnik fließend, lasierend in eine bildnerische Komposition umzusetzen.Für ihn war die gegebene Schönheit unserer Welt in erster Linie mit der Frage nach der Fähigkeit zu intensiver Beobachtung und Offenheit verbunden. Er sah sich aufgerufen, von diesem Erlebnis durch seine Kunst mitzuteilen und wollte dadurch mehr bewirken, als durch eine erneute Wiederholung negativer Aspekte unserer Wirklichkeiten. Er absolvierte das Kunsterzieherstudium an der Pädagogischen Hochschule Berlin bei den Professoren Jacob und Funkler und war in Herford als Kunsterzieher tätig. 1970 zeichneten ihn die Aldegrever-Gesellschaft und der Kreis Herford durch ein Graphik-Stipendium aus. Viele seiner Arbeiten befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen.

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