Ursula Stammeier

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Ursula Stammeier wurde am 31.10.1923 in Lemgo geboren. Sie lebte und arbeitete als Innenarchitektin in Bad Salzuflen. Als Malerin und Graphikerin bevorzugte sie das Aquarell und die zartgliedrige Zeichnung. Die bei ihr vorherrschende Bildthematik wuchs unmittelbar vor ihrem Atelierhaus im Garten. Sie liebte fedrige, zartfarbige Pflanzenstrukturen und legte ihre Aquarelle oft sehr großformatig an. Auch die Plastik spielte in ihrer Arbeit seit ihrer Ausbildung eine Rolle (Gips für Bronzeguss, Holz), jedoch stand dieses Arbeitsfeld wegen ihrer Aufgaben als Innenarchitektin lange Zeit nicht im Mittelpunkt. Sie absolvierte die Bildhauerlehre 1945-50 bei ihrem Vater Martin Stammeier in Bad Salzuflen. 1948 bis 51 gehörte sie einem Arbeitskreis des Malers Emil Schulz-Sorau an und 1950-51 arbeitete sie bei dem Bildhauer Karl Ehlers in Detmold. 1951-55 folgte das Studium der Innenarchitektur an der Werkkunstschule Wuppertal bei Prof. Stotz. Studienfahrten führten sie mehrmals nach Frankreich, in das Tessin und nach Finnland.