Hella Nacke-Korsch 1940 - 2007

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Hella Nacke-Korsch wurde am 14. 2. 1940 in Rinteln geboren und wuchs in Detmold auf. Nach dem Studium der Grafik an der Werkkunstschule in Hamburg war sie Meisterschülerin für Illustration bei Prof. Wilhelm M. Busch. Als freie Mitarbeiterin arbeitete sie dann für Verlage und Werbeagenturen in Hamburg, bis sie 1969 mit Ehemann und Kind nach New York übersiedelte. In den USA, wo die Künstlerin erst einmal einen Kulturschock verkraften musste, war sie für verschiedene Magazine als Illustratorin tätig, ehe sie 1975 begann zweckfrei zu malen und zu zeichnen. Es entstand eine Vielzahl von Landschaften, Porträts, Städtebildern und Stillleben. Der starke Eindruck der Großstadt New York wird vor allem in den Landschaften und Städtebildern spürbar. Historie und reale Gegenwart werden konfrontiert und bilden in den Werken von Hella Nacke-Korsch eine faszinierende Symbiose. Bevorzugte Techniken sind Feder und Tusche, Pastell, aber vor allem expressive Ölmalerei. Seit ihrer Rückkehr aus den Vereinigten Staaten 1980 ist Hella Nacke-Korsch in Detmold künstlerisch tätig. 1984 erhielt sie das Schwalenberg-Stipendium des Landesverbandes Lippe. Ebenfalls seit 1984 war sie Mitglied des Lippischen Künstlerbundes.

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