Klaus-Jürgen Tönsmann

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Klaus-Jürgen Tönsmann wurde am 20.11.1938 in Düsseldorf geboren und wohnt in Oerlinghausen. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Anglistik und Hispanistik. Tönsmann versteht sich als Autodidakt mit individueller differenzierter Ausbildung bei Professor Adler (Landschaft), Professor Grohe (Akt) und Hellmuth Scheunemann (Porträt). Seit 1968 war er Mitglied im Lippischen Künstlerbund. Tönsmanns künstlerische Arbeit umfasst zwei Sachgebiete, die Malerei und die sachbezogene fiktionale Grafik. In beiden Bereichen wendet er die verschiedensten Techniken und Ausdrucksmittel an. Diese Doppelwegigkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass Tönsmann sowohl in der freien Natur als auch im Atelier arbeitet. Die Atelierarbeit dient hauptsächlich der sachbezogenen Grafik, wobei er sich hier um die Umsetzung gesellschaftlicher Themen bemüht und sich mit Themen aus der Weltliteratur auseinandersetzt. Tönsmann bemüht sich um eine positive lebensbejahende Malerei, welche er durch eine Reihe immer wiederkehrender Symbole zu verdeutlichen sucht. Die geografischen Räume, in denen er besonders gern und häufig arbeitet, sind das Lipperland, die münsterländische Parklandschaft, die Moor- und Heidelandschaften, die norddeutsche Tiefebene sowie die Küstenregionen mit ihren Deichen und Dünenketten.

Seit 1968 war er Mitglied im Lippischen Künstlerbund. 1977-81 betreute er als Vorsitzender des LKB die seither regelmäßigen Jahresausstellungen in der Lemgoer Alten Abtei und die Weiterführung von LKB-Ausstellungen in den ausländischen Partnerstädten Lippes.