Friedrich Rasper

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Friedrich Rasper wurde am 25.2.1925 in Glatz/Schlesien geboren und lebte als freischaffender Künstler in Detmold und in Herford. Kunstgeschichtliche Studien führten ihn nach Marburg und nach Göttingen. In Bielefeld studierte er freie und angewandte Grafik bei Prof. Otto Kraft, anschließend war er mehrere Jahre dessen Assistent. Es folgte eine über 25-jährige hauptberufliche Tatigkeit als Kunsterzieher an Gymnasien in Bielefeld und Herford. Rasper war seit 1986 Mitglied des Lippischen Künstlerbundes. Das Nebeneinander von abstrakten und gegenständlichen Arbeiten ist ebenso ein Merkmal des künstlerischen Schaffens Friedrich Raspers wie das Kombinieren verschiedener Techniken in einem Bild. Letzteres wird besonders deutlich bei dem vielschichtigen Entwicklungsprozess seiner unverwechselbaren Collagen. Die Entstehung seiner Bilder hängt oft mit Studienreisen u.a. nach Dänemark, Frankreich, Israel, Österreich, Polen und Spanien zusammen. Aus wiederholten Aufenthalten an gleichen Orten ergeben sich oft Variationen und Abstraktionen von Themen und Motiven. Raspers Arbeiten sind stets Ausdruck intensiver emotionaler und rationaler Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen der Natur – vor allem mit der Formenvielfalt ihrer Strukturen – und mit dem weiten Spektrum gestalterischer Möglichkeiten.